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Damage-Unlimited.com Newsletter Juni 2004 |
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3.Juli
Mage Knight - offizielle Österreichmeisterschaft |
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Newsletter Index |
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Editorial |
Allgemein | |||||||||||||||
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Editorial Hallo liebe Leser, Schon geht es in die zweite Runde. Die Zeit vergeht und die Monate fliegen dahin. Ja, schon klar - demnächst geht es in den Urlaub (ans Meer, in die Berge oder wohin auch immer). Aber sind Sie sich bewußt, dass es nur mehr 6 Monate bis Weihnachten sind? Daher sollten Sie sich die Zeit nehmen und etwas spielen, ein Buch lesen, ein Computerspiel spielen .. Freizeit genießen. Denn das Jahr ist schneller rum als man denkt. Wer könnte Ihnen dabei besser helfen, als Ihr Damage-Unlimted-Team? In der Folge finden Sie einige interessante Anregungen, Meinungen und Kommentare zu aktuellen Produkten. Viel Spaß. [BK] |
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Allgemein Kommentar | |||||||||||||||
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*Warhammer Online* Noch dieses Jahr? Nein, leider nicht .. Wir haben in der letzten Ausgabe voller Enthusiasmus unter anderem folgendes berichtet: "Seit fast drei Jahren arbeiten die Entwickler vom englischen Studio Climax schon an Warhammer Online. Nun ist endlich ein Ende des Wartens abzusehen. Poliert die Rüstung und schärft das Kriegsbeil! Noch dieses Jahr sollen wir Seite an Seite gegen Orks, Skaven und das Chaos kämpfen." Tja, dem ist nun leider nicht so, denn auf der Webpage von Warhammer Online steht nun folgendes: "It is with a great deal of sadness that I have to inform the community that we have decided to discontinue the development of Warhammer Online and will be closing down this website with immediate effect. This has been a difficult and painful decision but it was taken following a full review of the progress of the game, costs to date and future costs of the project. As a result both Games Workshop and Climax Development Limited, the computer games developer, have agreed to terminate the development project. I would like to say a personal thanks to all of the people who have followed our development over the last few years, your constant support and enthusiasm has meant a great deal to us. Robin Dews" Für alle nicht dem Englischen mächtigen, hier kurz zusammengefasst: Die Entwicklung an diesem Spiel wird eingestellt, weil die aktuellen und zukünftigen Kosten das Projekt unmöglich gemacht haben. Da fragt man sich, wieso die ausgebildeten Manager überhaupt so lange entwickeln lassen, die Kunden, Fans und Freaks aktivieren, nur um dann kurz vor der Veröffentlichung alles einzustampfen. Hat man einen Absatzposten für die Steuer gebraucht, nur die halbe Wahrheit veröffentlicht oder ein negatives Omen am Vorabend gesehen? Wie auch immer - Warhammer Online ist tot. Den Branchführer Dark Age of Camelot von Mythic wird es freuen .. [BK] |
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Editorial |
Damage Unlimited Intern | |||||||||||||||
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Promotoren Damage Unlimited sucht permanent nach neuen Kräften, welche einerseits Spaß an der Materie mitbringen, Wissende auf ihrem Gebiet sind und verlässlich sind. Diese Mitarbeiter werden dann Promotoren genannt und sollen den Kontakt zwischen der Community und dem Unternehmen herstellen und pflegen. Was sind die Hauptaufgaben: - Spiele zu erklären und sie vorzustellen Insgesamt gibt es vier Stufen von Promotoren, welche alle unterschiedliche Aufgaben und Entlohnungen erhalten. Interesse? Dann schreibt einfach eine eMail an Rene Müller (rene.mueller@damage-town.com) oder schaut in der Gamezone vorbei. (direkt neben dem Damage Unlimited Games Center) [BK/RMU] |
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Miniaturen - Tabletop | |||||||||||||||
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Praxistest: Der neu aufgelegte Band des „Geländebauworkshops“ ist diesmal besser gelungen als der Vorgänger. Dies ist darauf zurückzuführen, dass erstmals in einem Buch festgehaltene Informationen über das Thema Plattenbau gibt.
An manchen Stellen des Bandes findet man Informationen zu Farbschemen, die zu etwaigen Geländestücken passen könnten. Auch andere - nicht unwesentliche Dinge - wurden beim Schreiben dieses Buches beachtet, einerseits geht es nicht nur um z.B: Felsen oder Höhlen und Steine,
sondern auch um viele andere interessante Sachen wie Höhlen, Burgen, Häuser, Flüsse, Brücken..... Erfahrenen Geländebauern jedoch wird der Band nur einige kleine Ideen liefern, die sie verwirklichen können, da sonst nur noch Basistechniken und Sicherheitstipps im Buch vorhanden sind. Diese sind im Wesentlichen schon bereits bekannt. Das Buch wird zu einem Großteil von allgemeinen Ideen und "Herr der Ringe"-Terrain dominiert, da meist Dinge aus dem Film darin vorkommen, wie z.B. die Minen von Moria. Fast könnte man meinen, dass es besser den Namen „Herr der Ringe Modellbau Workshop Kompendium „ tragen sollte. Im Praxistest hat die Neuauflage klar den Vorgänger geschlagen und wird vom Tester als Gut befunden. Der Hauptgrund dafür war, dass der„Alte“ Kompendium nicht einfach überarbeitet wurde, sondern komplett neu Designt wurde. Durch die komplette Neuauflage wurden einerseits die alten Fehler ausgebessert und eine ganze Menge neuer Hobby Sachen hinzugefügt worden sind. Mitunter findet man aber auch einige kleine Fehler. An manchen Stellen im Buch wurden diverse Kapitel etwas durcheinander gemischt. Das ist allerdings nicht so gravierend, dass es den Gesamteindruck des Bandes mindern könnte. Mir selbst hat das Buch sehr gut gefallen da ich vor kurzem auch mit solchen Dingen begonnen habe. Ich begann meine Geländesammlung zu erweitern und konnte mich nicht mehr genau erinnern, wie manches gemacht wird. Da war dieses Buch der perfekte Ratgeber. Der Inhalt ist klar und deutlich. Was ich sehr gut fand, ist die Auflistung der Werkzeuge und den Materialien auf den letzten Seiten, die man beim Bauen benötigt. Die Farbtabelle ist natürlich sehr nützlich beim Beschriften der Farbdosen. Teilweise war ich ganz erstaunt darüber, mit welchem geringen Zeitaufwand nette Projekte realisierbar sind. [SMe] Herausgeber: Games Workshop/Citadel Miniatures *Kommentar* Das neue Modellbau Kompendium ist, sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Geländebastler, ein praktischer Leitfaden und gute Inspirationsquelle. Anfänger werden auf den ersten Seiten von Grund auf in die Kunst des Geländebaus eingeführt, während die alten Hasen spätestens ab der Mitte neue Anregungen und Herausforderungen finden. Die meisten Anleitungen sind leicht nachvollziehbar und teilweise sogar mit Step-by-step Fotos ausgeschmückt. Der Abschnitt zum Thema Materialien und Werkzeug macht das Buch zu einem wertvollen Nachschlagwerk. Durchaus empfehlenswert. [FSu] |
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Rollenspiele | |||||||||||||||
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Mal dir deine eigene Welt Der Campaign Cartographer Pro 2 (CC2) ist ein leistungsfähiges Tool, mit dem man mit wenigen Mausklicks schöne Landkarten herstellen kann. Ohne große Probleme lassen sich Inseln, Berge, Wälder und Seen setzen. Der Wunschtraum eines jeden Gamemasters also, egal ob für einen Ultima Online Shard, der seine Karte professionell darstellen will oder für eine Pen&Paper Runde, in der eine längst vergessene Insel wiederentdeckt werden soll. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Fantasy-Branche. Aber dennoch tauchen sofort einige zweifelnde Fragen auf, die in diesem Artikel selbstverständlich erschlossen werden. Nämlich: Was kann CC2 mehr als ich sowieso mit der Hand zeichnen könnte? Ist es 50 Euro wert? Und was bedeutet die Aufschrift "Core Product" für mich? Nun, CC2 ist ein professionelles Tool. Natürlich kann man schöne Karten auch per Hand malen, wenn man die Zeit und die Geduld dazu hat. Der Cartographer hingegen ist Corel Draw nachempfunden was die Layer betrifft, allerdings wurde vollkommen auf Drag&Drop verzichtet. Ein Klick startet die ausgewählte Aktion, ein Rechtsklick beendet sie. Dadurch hat man eine ruhigere Hand und kann die Aktionen viel feiner abstimmen. Weiters gibt es die schon erwähnten Layer und Entitäten, die sehr stark an eine Mischung aus Corel Draw und Photoshop erinnern. Dadurch kann man ohne viel Mühe schnell mal alle Geheimverstecke ausblenden und die Karte für die Spielgruppe ausdrucken. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man sich nicht zwangsläufig um die Layer kümmern muss. Wenn man schon seit einer Stunde an der Karte sitzt und vergessen hat, die Beschriftungen in einen eigenen Layer zu geben, ist auch nichts verloren. In den Standard-Layern wird zwischen diversen Dingen (Game Master Only, Vegetation, Beschriftungen, uvm.) unterschieden. Das Einzige, das dem Kartenbasteltrieb eine kleine (überwindbare) Schranke setzt, ist die Bedienbarkeit des CC2. Wer schon einmal ein professionelles Graphikprogramm gesehen hat, dem werden gewisse Ähnlichkeiten auffallen. Es ist anfangs nicht sehr leicht, Etwas hinzukriegen, das so toll aussieht wie auf der Rückseite der Schachtel, aber wer sich fleißig durch das beiliegende User Manual durchackert (das natürlich auch auf Englisch ist), dem werden die Beispielkarten bald wie Pfusch vorkommen. Kommen wir nun noch zu der seltsamen Aufschrift "Core Product" zurück, die die Vorderseite der DVD-Box ziert. Wenn man den Campaign Cartographer 2 Pro in seinen Händen hält, ist das wie wenn man einen Eisberg an der Spitze anfasst und meint, ihn gefangen zu haben. Gesamtfazit: Der Campaign Cartographer 2 Pro ist eines der vielfältigsten Werkzeuge, die es je gegeben hat. Zusammen mit den vielen Erweiterungen kann man echt alles machen, was Fantasy, Science Fiction und die liebe Realität von uns abverlangen. Man kann echte Landkarten (der CC2 hat eine komplette Weltkarte als Beispiel-Map inkludiert) nachmachen, Monster oder Charaktere designen, ganze Städte aufbauen und im Nachhinein sogar als Faltmodelle ausdrucken, finstere Dungeons mit den eben erstellten Monstern besetzen und (nicht zu vergessen): für den nächsten Pen&Paper Spielabend eine feine Schatzkarte bereitstellen. Hersteller: ProFantasy Software Limited [ABo] *Kommentar* Der Campain Cartographer ist ein durchwegs interessantes Programm mit dessen Hilfe sicherlich auch komplexe Karten, Wappen und ähnliches erstellt werden können. Er ist doch recht einfach zu bedienen und das vorhandene Tutorial hilft enorm die ersten Schritte zu meistern. Allerdings erschlägt einen am Anfang ein wenig der schiere Umfang der Funktionen. Eine gewisse Einarbeitungszeit ist daher ein absolutes Muss. Leute die allerdings schon ein wenig Erfahrung mit ähnlichen Programmen haben, werden damit sicherlich keine Probleme haben. Persönlich habe ich mich nur an leichte Kost gewagt, doch werde ich im Laufe meiner nächsten zu leitenden Kampagne sicherlich Gebrauch von dem Tool machen. [RMu] |
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Rollenspiele | |||||||||||||||
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Ränkespieler & Rivalen Hinter dem Titel „Ränkespieler & Rivalen“ verbirgt sich eine Sammlung aus drei DSA-Kurzabenteuern. Es handelt sich dabei um die drei Siegerabenteuer des Abenteuerwettbewerbs auf der Rollenspiel-messe „Hannover Spielt!“ 2003. Alle drei Abenteuer drehen sich – das eine mehr, das andere weniger – um diverse Intrigen und Verstrickungen. Das erste Abenteuer – „Ein Hauch von Schmerz“ – spielt im Kampfseminar Andergast, einer Akade-mie, in der Kampfmagier ausgebildet werden. Der dortige Leiter der Magierakademie sucht nach Leuten, die den diesjährigen Absolventen bei der Abschlussprüfung anspruchsvolle Gegner sein kön-nen. Und wer könnte da besser geeignet sein als eine Gruppe von engagierten aber nicht allzu erfah-renen Helden? So kommt es, dass die Helden in mehreren Prüfungen gegen die fertig ausgebildeten Schüler des Kampfseminars antreten müssen. Mit fortlaufender Dauer der Prüfungen kommen jedoch mehr und mehr Ungereimtheiten auf und die eigentlich nur als Haudegen angeheuerten Helden können auch detektivisch aktiv werden. Egal ob es den Helden schließlich gelingt oder nicht, herauszufinden was nun die wahren Gründe hinter so mancher Tat sind, sie werden auf jeden Fall kreativ gefordert und körperlich beansprucht. Prädestiniert ist dieses Abenteuer natürlich für einen ehemaligen Absolventen der Andergaster Ma-gierakademie, dem mit Sicherheit so manches in Erinnerung steigen wird. „Artistenschuh und rote Bälle“ – das zweite Abenteuer – spielt im Horasreich. Zu dieser Region pas-send, sind die Intrigen um einiges verflochtener als in den beiden anderen Abenteuern. Der Großteil der Handlung dreht sich um die Aufklärung eines Mordfalls und ist somit ein ziemlich typisches Detek-tivabenteuer. Nachdem erste Nachforschungen der Helden ergeben, dass offenbar mehr dahinter steckt, als es auf den ersten Blick erscheint, untersuchen diese den Fall natürlich genauer. Nach einigen weiteren Nachforschungen können die Helden dann schlussendlich den Mordfall klären. Dieses Abenteuer ist vermutlich für alle Helden geeignet, die sich im Lieblichen Feld zurechtfinden können. Die einzige Einschränkung bei diesem Abenteuer ist, dass es zeitlich nach der Borbarad-Kampagne angesiedelt ist. Das dritte Abenteuer – „Nach Rastullahs Willen“ – dreht sich um ein Turnier unter Novadis, bei dem um die Hand einer Novadi-Schönheit gefochten wird. Die Helden begleiten einen jungen Almadaner in die Khom, wo er plant, an eben diesem Turnier teil-zunehmen. Während die Wettkämpfe ihren Lauf nehmen, kommen die Helden auch in diesem Aben-teuer hinter mehr und mehr Geheimnisse. So spielen gleich mehrere der Beteiligten ein falsches Spiel und nicht alles ist so, wie es anfangs scheint. Nach weiteren Ermittlungen der Helden überschlagen sich die Ereignisse und enden in einem fulmi-nanten Finale. Ob dann schlussendlich die wahre Liebe siegt, hängt ganz vom Handeln der Helden ab. „Nach Rastullas Willen“ ist natürlich ein Abenteuer, das vor allem für Novadi-Helden interessant sein dürfte. Doch auch andere Heldentypen können hier neue Erfahrungen sammeln. Die einzigen, für die dieses Abenteuer mit Sicherheit ungeeignet ist, sind Helden, die Rastullah zu sehr verdammen, also ein Praios Priester zum Beispiel. Die drei Abenteuer in „Ränkespieler & Rivalen“ eignen sich ziemlich gut als Zwischenabenteuer und sind alle drei so ausgelegt, dass man auch „zufällig“ in eines davon hineingerissen werden kann, wenn man eigentlich nur auf der Durchreise ist. Sie sind allesamt für Einsteigerhelden ausgelegt, können aber vermutlich auch für Helden mittlerer Stufen noch anspruchsvoll Gestaltet werden. Der Meister dieser Abenteuer sollte nicht allzu unerfah-ren sein. Gerade durch die Kürze der Abenteuer fehlen zum Teil doch einige Informationen und es ist nicht so viel Hintergrundmaterial vorhanden wie in den meisten anderen Kaufabenteuern. Zeitlich sind sie alle nach Borbarad angesiedelt, aber mit Ausnahme des zweiten Abenteuers spielt das eigentlich keine größere Rolle und sie können auch durchaus in der Zeit davor gespielt werden. Die Abenteuer in diesem kleinen Sammelband sind zum Teil vermutlich noch verbesserungswürdig und nicht bis ins kleinste Detail ausgefeilt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie eine schöne Handlung haben und man für € 10,- schon mal wesentlich weniger Inhalt bekommen hat.
ISBN 3-89064-386-8 [MHa] *Kommentar* Ränkespieler und Rivalen enthält drei hochwertige Abenteuer zum Thema Intrigen. Die Abenteuer sind logisch ganz gut durchdacht, teilweise sind die verwinkelten Schachzüge allerdings bereits ein wenig verwirrend. Die Abenteuer sind die Sieger eines Wettbewerbs der FanPro-Redaktion, bei dem man selbstgeschriebene Abenteuer einschicken konnte. Ein Grund mehr für mich, die gute Ausarbeitung und die Ideen zu loben, die in den Abenteuern zu sehen sind. [ABo] |
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Rollenspiele | |||||||||||||||
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„Degenesis“ .. heißt der neue Stern am Rollenspielhimmel! In den Ruinen unserer Zivilisation kämpfen Menschen unterschiedlichster Herkunft ums Überleben... und gegeneinander... und alle gemeinsam gegen die Bedrohung durch den „Homo degenesis“! Christian Günther und Marko Djurdjevic haben mit „Degenesis“ ein endzeitliches Rollenspiel geschaffen, das noch viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Der erste Eindruck, den das fast vierhundertseitige Regelbuch hinterlässt, ist äußerst positiv. Man sieht, hier hat sich jemand Mühe gegeben und das Buch schön gestaltet. Die auf 1000 Stück limitierte Erstauflage präsentiert sich als solides Hardcover in schlichtem grau und rot. Das Innere des Buches besticht durch ein abwechslungsreiches Layout. Viele Zeichnungen vermitteln einen guten Eindruck von den postapokalyptischen Menschen und sorgen für Atmosphäre. Nach Widmung, Danksagung und Inhaltsverzeichnis folgt die ’Prophezeiung des Schakals’ und führt geschmackvoll in die endzeitliche Stimmung ein. Kommen wir nun zu den Regeln. KatharSys heißt das Regelsystem, das für „Degenesis“ entworfen wurde. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Rollenspiel per Definition: Die Spieler teilen dem Spielleiter mit, was ihre Charaktere tun, und dieser schildert die Folgen. Für das bisschen Risiko dann und wann und die eher dünn gestreuten Kämpfe wird dennoch eine Anzahl zehnseitiger Würfel benötigt. Der letzte Teil des Buches ist eher für den Spielleiter gedacht, als für die Spieler. Er enthält nach Jahren gegliederte Auflistungen der Ereignisse vor der Apokalypse und Informationen über mögliche Feinde der Charaktere. Außerdem gibt es viele Tipps zum Leiten einer Kampagne sowie ein komplettes Abenteuer. Fazit:
Autor/en: Christian Günther, Marko Djurdjevic [FSu] *Kommentar* Düster, dies ist das erste Wort welches einem bei „Degenesis“ sofort durch den Kopf schießt. Dazu tragen vor allem die stimmungsvollen Bilder bei, die einen sofort fesseln, sobald man das Buch einmal durchblättert. Härte, ist das nächste Wort, welches gleich darauf in den Gedanken aufblitzt. Denn „Degenesis“ ist kein Kinderspiel. Fans von postapokalyptischen Szenarien, in denen die Menschen um das nackte überleben Kämpfen und wo der Tod ein ständiger Begleiter ist, werden hier wirklich alles finden was das Herz begehrt. [RMu] |
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Brettspiele | |||||||||||||||
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San Juan Ravensburg hatte schon immer Ideen was abwechslungsreiche Spiele angeht. Mit „San Juan“ wird der Spieler zum Händler und macht sich daran ein großes Imperium zu schaffen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ist ihm dicht auf den Fersen. Wird er über alle anderen triumphieren? Das System von „San Juan“ macht es möglich, dass das Spiel mit nur zwei Arten von Karten auskommt. Zum einen die Rollenkarten, welche die Grundaktion des jeweiligen Zugs bestimmen. Von ihnen gibt es die fünf Folgenden: Baumeister, Aufseher, Händler, Ratsherr und Goldsucher. Zum anderen die Spielkarten, welche Gebäude, Ware und Geld in einem sind. Dadurch bietet das Spiel zwar komplexe Handlungsmöglichkeiten, bleibt aber zugleich noch leicht überschaubar. Jeder zieht am Anfang vier Karten, die seine anfänglichen Handkarten darstellen. Der beginnende Spieler (auch Gouverneur genannt) hat nun die Möglichkeit eine der fünf Rollenkarten zu wählen. Sie bestimmt auch die restliche Handlungsmöglichkeit der anderen Spieler. Sobald alle die vorgeschriebene Aktion getätigt oder ausgesetzt haben, darf ein anderer Spieler eine weitere Rollenkarte wählen (eine ausgesuchte Aktion bleibt bei dem Spieler bis zur nächsten Runde). Haben dann alle eine Rolle gewählt und diese wurde fertig ausgeführt, werden die fünf Karten wieder aufgelegt und ein anderer übernimmt die Rolle des Gouverneurs. Im Detail stehen folgende Rollen zur Verfügung:
Der Klue an der Sache ist, dass jeder Spieler der als Erster eine Rolle spielt, auch noch ein sogenanntes Privileg gewinnt. Dadurch erhält er gegenüber den Anderen einen Vorteil für diese Aktion. So darf er zum Beispiel als Baumeister sich eine Karte beim Bau eines Gebäudes sparen, oder als Händler eine produzierte Ware mehr als üblich verkaufen. Der Ratsherr kann sich sogar statt nur zwei Karten, fünf Karten ansehen und dann aus diesen wählen. Auch besitzen die meisten Gebäude eine Sonderfunktion, die einem einen zusätzlich taktischen Vorteil verschaffen können. Die Schmiede zum Beispiel, reduziert die Kosten für alle gebauten Produktionsstätten um eine Karte. Sollte man ein Zunfthaus bauen, so erhält man am Schluss für jede Produktionsstätte zusätzlich zwei Punkte. Schnell lernt man solche Eigenschaften schätzen, können sie doch spielentscheidend sein. Eine kluge Wahl der Karten ist also von größter Wichtigkeit und entscheidet über Sieg oder Niederlage. San Juan verblüfft mit seinem einfachen System, das doch komplexe Handlungen erlaubt. Die sehr kurze Lernphase bis man das Spiel beherrscht, hat mich auch ziemlich überrascht. Von der Zuggeschwindigkeit her eignet es sich sowohl für eine kurze Partie, als auch für ein abendfüllendes Spiel. Schnell findet man sich vertieft in seine eigenen Pläne wieder, wie man am Besten seine Vorteile nutzen kann und welche Karte es als nächstes zu wählen gilt. Blickt man dann nach einigen Zügen auf sein Kartenimperium nieder und triumphiert zusätzlich noch über seinen Gegner, so kann man sich wahrlich selbst auf die Schulter klopfen. [RMu] *Kommentar* Welche Rolle übernehme ich diese Runde? Aufseher und Händler würden mir beide viel helfen. Doch was muss ich sehen? Mein Gegner hat schon zehn Gebäude. Wenn ich ihm diese Runde den Baumeister überlasse, beendet er das Spiel. Und so wie es im Moment steht, gewinnt er auch noch. Da schnappe ich mir doch den Baumeister lieber selber, und baue einen Palast und meine Statue. Wunderbar. Das drohende Spielende wurde abgewendet, und ich bin – was die Punkte angeht - ganz vorne mit dabei. Ja, San Juan ist zwar schnell erlernt, jedoch ergeben sich durch die verschiedenen Gebäudetypen, in Kombination mit den wählbaren Rollen, viele Möglichkeiten. [FPa] |
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Brettspiele | |||||||||||||||
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Talisman Vor 17 Jahren kam erstmals "Talisman" auf den Markt und begeisterte unzählige Brettspieler. Lange Zeit war es vergriffen, bis Games Workshop endlich den gloriosen Einfall hatte es neu aufzulegen. In "Talisman" findet sich der Spieler auf einem ereignisreichen Spielbrett wieder, welches wunderschön gezeichnet und einzigartig angelegt ist. Ziel ist es, sich einen Weg zum Zentrum des Spielfeldes zu erarbeiten. Dort winkt dem tapferen Kämpen die "Krone der Herrschaft", mit der jeder verbleibende Widerstand ausgemerzt werden muss um als Gewinner hervorzugehen. Doch beschwerlich und gefahrvoll ist diese Queste, da der Drachenkönig eifersüchtig über die allmächtige Krone wacht. Wer "Talisman" damals noch nicht kannte, sollte dies nun schleunigst nachholen! Die zahllosen Abenteuerkarten und die unterschiedlichen Charaktertypen geben jeder neuen Runde etwas einzigartiges. Das Spiel selbst ist leicht auszubauen und wir dürfen bald mehr Charakterklassen und - wie beim Original- spannende Erweiterungssets erwarten, denn ich bin sicher, dass Games Workshop es nicht mit einer bloßen Neuauflage von "Talisman" belassen wird.
Herausgeber: Games Workshop [APl] *Kommentar* Talisman, Games Workshops Kultbrettspiel, steht wieder in den Regalen. Bis zu sechs tapfere Recken schlagen sich auf der Suche nach der sagenumwobenen ’Krone der Macht’ durch Horden von Monstern – oder metzeln den einen oder anderen Konkurrenten nieder. Ähnlich wie bei einem Rollenspiel gewinnen die Helden an Erfahrung und sammeln mächtige Waffen und Rüstungen auf. Diese werden auch dringend benötigt, um am Ende dem Drachenkönig die Krone zu entwenden und das Spiel zu gewinnen. [FSu] |
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Tradingcards | |||||||||||||||
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Magic the Gathering – Hoffnung: Adam Szalai Der junge Adam Szalai ist vielen wohlbekannt. Seit 2 Jahren ist er in der Magic Szene aktiv und ist auch häufig in der „Gamezone“ anzutreffen. Nun hat er es geschafft. Durch das Qualifikations-Turnier im „Magic Corner“ konnte er sich, mit Platz 16, für die in Salzburg stattfindenden Staatsmeisterschaften 2004 qualifizieren. Wir wünschen Adam auf jeden Fall viel Glück und eine Menge Spaß bei den Meisterschaften in Salzburg. [RMu] |
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Bücher | |||||||||||||||
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A. R. R. R. Roberts - Der kleine Hobbnix Der Herr der Ringe war Ihnen zu brav, Mittelerde zu sauber, die Feinde zu gewöhnlich? Dann ist "Der kleine Hobbnix" genau das richtige Buch für Sie! Das Buch ist eine wirklich gelungene Parodie auf "Der kleine Hobbit" von J. R. R. Tolkien, geeignet für Jedermann, egal ob man das Original nun vergöttert oder hasst. Die Geschichte ist wirklich witzig und nimmt sich durchaus auch die Zeit (oder besser: die Seiten) für Abschweifungen, behält aber immer die Parallelen zur Vorlage. Am Schluss hat der Roman sogar etwas von einer ernstzunehmenden Fantasiegeschichte; man ist regelrecht traurig darüber, dass es schon zu Ende ist. Selbstverständlich hat A. R. R. R. Roberts (übrigens ein genialer Künstlername für das Buch) es nicht darauf beruhen lassen: Nach Abschluss der Geschichte warten noch einige Seiten mit "Zusatzinformationen" auf den fleißigen Leser, die einem das Zwerchfell noch ein letztes Mal so richtig hüpfen lassen - danach ist dann leider wirklich Schluss. Für mich persönlich war das Buch eine wirklich geniale Abwechslung zu den ansonsten oft viel zu ernsten Fantasieromanen. Auch wenn die "Werbung" am Schluss des Buches nur ironisch gemeint war, so könnte ich mir dennoch vorstellen, die "Herr der Sinne" -Trilogie auch noch zu lesen; "Der kleine Hobbnix" schreit regelrecht nach einer Fortsetzung. Der Autor Adam Roberts bleibt mit seinen Büchern für gewöhnlich im Science Fiktion Sektor, allerdings zeigt er mit diesem Buch eindeutig auch Talent für Fantasie. Selbst wenn er sich diesmal geschickt hinter dem Deckmantel einer Parodie bewegt, so lässt sich trotzdem auf ein weiteres Fantasiebuch von ihm warten.
Info: [ABo] *Kommentar* Prinzipiell könnte mir „Der kleine Hobbnix“ richtig gut gefallen. Würde ich beim Lesen, nur nicht so stark an Terry Pratchetts Scheibenwelt Romane erinnert. Es beginnt beim exzessiven Gebrauch von Fußnoten, setzt sich bei der Redensart der Charaktere fort und endet noch lange nicht bei den Dialogen der Darsteller. Den Lesern die mit all dem keine Probleme haben und die sich auch nicht daran stoßen, dass zum Beispiel die Zwerge wie „Erkan und Stefan“ reden, kann ich dieses Buch dennoch wärmstens empfehlen. [FPa] |
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Bücher | |||||||||||||||
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Dork Tower „Ein Herz für Rollenspieler“ Comics gibt es ja eine ganze Menge, doch „Dork Tower, Ein Herz für Rollenspieler“ von John Kovalics hebt sich da von der Masse ab. Rollenspieler? Ihr wißt nicht, wie diese in dieser Welt zu leiden haben? Dann solltet ihr schleunigst nachlesen.
Ganz gezielt nimmt „Dork Tower“ das Klischee der Rollenspieler ins Visier. Die Hauptcharaktere, der ein wenig zu breit geratene und alles schnetzelnde Igor, der besserwisserische Ken, Matt und zu guter Letzt die Bisamratte Carson, bringen einen laufend zum Schmunzeln. In diesem Heft bleibt kein Thema unangetastet. Rollenspieler und Freundinnen? Zwei Dinge, die harmonisieren wie Feuer und Wasser? Bei weitem nicht, denn „Dork Tower“ zeigt uns, wie es geht und wie dieses Unding nun doch funktionieren könnte. Auch die verschiedenen Arten der Spieler oder Probleme, die jedem Meister nur zu gut bekannt sind, werden verulkt. Autor: John Kovalics [RMu] *Kommentar* Mit dieser Ausgabe von "Dork Tower" wurde der Nagel wieder einmal auf den Kopf getroffen. Ich möchte fast behaupten, dass keine bessere und lustigere Beschreibung eines Rollenspieles inklusive Teilnehmer existiert. Darüber hinaus sind erneut alle Facetten und Laster eines passionierten Spielers kreativ in Szene gesetzt. Viele Situationen, die John Kovalics gezeichnet hat, könnten direkt aus dem einen oder anderen Leben von überzeugten Freaks genommen worden sein. In dieser Ausgabe werden bestimmt viele Leser wie üblich Parallelen zu ihren eigenen Runden finden und lachend denken "Verdammt, es ist ja wirklich so..." [APl] |
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Computerspiele | |||||||||||||||
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FIRESTARTER Man nehme: die Grundstruktur des berühmt-berüchtigten Egoshooters Quake 3, mische diese mit der einen oder anderen Spielidee aus Deus Ex, schmecke es dezent mit klassischen Adventure-Elementen ab und verabreiche dem Ganzen eine Überdosis an graphischem Hochgenuss. Das fertige Produkt im Cocktailmixer der Marke „Hip Games“ mit ein wenig Eis vermengen. Voilá! Fertig ist das Ballerspiel „Firestarter“. Vor Gebrauch durchladen. Die Storyline im Einzelspielermodus ist, typisch für reinrassige Egoshooter, aus der Nase gezogen. Zu Beginn sucht sich der Spieler einen von sechs Charakteren aus, von denen folgende zur Auswahl stehen: Marine, Policeman, Agent, Gunslinger, Cyborg und Mutant. Jeder hat Besonderheiten und verfügt anfangs über unterschiedliche Panzerungs-, Gesundheits- und Geschwindigkeitswerte. Trotz einiger guten Ideen ist der Spaß begrenzt. Die Talente sind beim Stufenanstieg nicht frei wählbar, sondern zufallsgeneriert, dafür gibt es immerhin 27 davon. Manche erhöhen den Schaden der Waffe, andere wiederum lassen die Figur mehr Munition oder Lebenspunkte aufsammeln. Des weiteren gibt es welche, die den Spieler befähigen Kugeln auszuweichen oder gar seine Standfestigkeit gegen eingesteckte Treffer zu erhöhen. Wer in „Firestarter“ Lebenspunkte verliert wird kräftig durchgeschüttelt und teilweise wackelt das Bild gewaltig. Bei mehreren Einschlägen in Serie kann die Figur sogar zu Boden geschleudert werden. Trotz allem: einen eingefleischten Multiplayer Spieler reisst das Spiel nicht vom Hocker. Allein der Kooperativmodus ist interessant, da hier die Talente wie gewohnt entwickelt werden können. An Waffen gibt es nichts, was als wirkliche Neuerung zu bezeichnen wäre. Das einzige, was die exzessiven Egoshooter-Freunde reizen könnte, sind die abnormal hohen Schwierigkeitsgrade und die verschiedenen Spielweisen der sechs Charaktere. Hersteller: Vidis, Hip Games [APl] *Kommentar* Firestarter ist ein simpler, aber nicht anspruchsloser Action-Shooter. Es ist kein Shooter, für den man unglaubliches taktisches Geschick benötigt oder der einen eine hohe Langzeitmotivation liefert. Viel-mehr ist Firestarter ein Spiel für zwischendurch, bei dem man wunderbar Aggressionen abbauen kann. Wer also mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Spiel herangeht, wird auch nicht enttäuscht. [MHa] |
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Computerspiele | |||||||||||||||
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Black Mirror Dank dem tschechischen Entwickler-Studio Future Games, gibt es mit Black Mirror – Der dunkle Spiegel der Seele endlich wieder ein anspruchsvolles Adventure im klassischen Point & Klick-Stil. Doch Nostalgie ist nicht immer eine Garantie für Qualität. Was kann Black Mirror nun wirklich? Wir haben das Spiel und das offizielle Lösungsbuch getestet. Das Spiel
Der Titel des Spiels lässt bereits erahnen, dass es ziemlich düster zur Sache geht. Man schlüpft in die Rolle von Samuel Gordon, der nach zwölf Jahren das erste Mal auf das heimatliche Schloss Black Mirror zurückgekehrt ist. Grund für den Besuch ist das Begräbnis seines Großvaters William, der bei einem Sturz aus dem Fenster vom alten Turm des Schlosses ums Leben kam. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, doch Samuel hegt Zweifel. Als er nahe der Todesstelle ein mysteriöses Symbol an der Schlossmauer entdeckt, ist Samuel überzeugt, dass mehr hinter dem Tod seines Großvaters steckt. So beginnt die fieberhafte Suche nach der Wahrheit. Zu William Gordon gesellen sich bald weitere Leichen, die allesamt unter seltsamen Umständen ums Leben kamen. Im Verlauf der Geschichte stößt Samuel auf finstere Geschäfte und bekommt es mit zwielichtigen Bediensteten zu tun, die viel mehr zu wissen scheinen als sie zugeben.
Die Rätsel, über die man in Black Mirror an jeder Ecke stolpert, reichen von einfachen Schalterrätseln bis zu Wörterraten und Schiebepuzzles. Manchmal müssen auch Maschinen repariert werden oder zerrissene Papiere zusammengesetzt werden.
Was negativ auffällt ist, dass das Spiel künstlich in die Länge gezogen wirkt. Manchmal kommt es vor, dass man oft zwischen den Orten hin und her reisen muss, weil man darauf wartet, dass einem ein anderer Charakter eine Information organisiert oder einen anderen Gefallen tut. Außerdem ist nicht immer ganz klar, was man eigentlich zu tun hat. Das Lösungsbuch
Nach einem kurzen Vorwort und einer Einleitung in das Spiel werden erst mal alle wichtigen Charaktere vorgestellt. Danach gibt es einige allgemeine Adventure-Tips im Stil von “Untersuchen sie jeden Ort genau,“ bevor es mit der eigentlichen Lösung losgeht. Der Reihe nach wird jeder Schritt genau erklärt. Alle Schauplätze sind abgebildet, und Pfeile deuten auf Ausgänge oder Objekte, mit denen Samuel interagieren kann. Taucht einmal eines der berüchtigten Schalterrätseln auf, wird genau erklärt in welcher Reihenfolge man was zu tun hat. Es gibt sogar Anweisungen, wie man antworten soll, wenn man die Wahl zwischen positiver und negativer Antwort hat. Wie bereits oben gesagt ist das aber sinnlos. [FSu] *Kommentar* Stimmungsvolle und schöne Musik in Kombination mit feinen 2D / 3D Graphiken und einer Spielbarkeit, die ihresgleichen sucht; all das katapultiert „Black Mirror“ in die Herzen der Click & Drag Adventure Fans. Augenblicklich fesselt die filmreife Atmosphäre den Spieler vor den Rechner und kaum einer kann sich gar so schnell wieder aus diesem Bann befreien. Die gut aufgezogene Geschichte zieht einen immer tiefer in die schattenhaften Geheimnisse des Spiels, bei dem eine überraschende Wendung der nächsten folgt. [APl] |
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Computerspiele | |||||||||||||||
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Warlords - Battlecry 3 Diese Serie bleibt am Leben, kämpft tapfer und wird in den Augen mancher immer besser. Die Rede ist von der Warlords-Serie. Schon in frühen PC-Tagen durften wir „Fantasy-Pixel-Figuren“ verschieben und epische Schlachten schlagen. Heute ist die ganze Sache wesentlich ansehnlicher und praktischer geworden – im Kern blieb aber alles gleich. Noch immer führen wir einen nie enden wollenden Kampf gegen das Böse.
Etheria hat Probleme. Es fehlt an guten Kämpfern und Helden – dafür gibt es jede Menge böser Kräfte, welche das Land ausradieren wollen. Da ist es dann auch notwendig, dass Ihr eine legendäre Gestalt erschafft, welche vorübergehend für Ruhe sorgt. Für immer soll es ja nicht sein, denn womit würde sich dann der vierte Teil beschäftigen?
Die Fangemeinde war zuletzt immer an in der Frage gespalten, „Wollen wir mehrere Helden führen, oder immer nur einen? Wollen wir XP-Punkte immer am Ende von Kämpfen oder gleich? Wollen wir neue Fähigkeiten nach jedem Level oder schon mal zwischendurch? Wollen wir mehr Strategie oder mehr Rollenspiel?“. Die Produzenten haben sich nun für mehr Rollenspiel entschieden. Man führt einen Helden, kann Erfahrung während den Kämpfen gewinnen und diese auch sofort nutzbringend umsetzen. Das wird die Rollenspielgemeinde wahrhaft freuen. Obwohl wir schon eine etwas ältere Serie vor uns haben, wirkt sie keineswegs angegraut oder veraltet. Spritzige Ideen lassen Spieler neue Abenteuer erleben und jede Menge Spaß haben. Wer partout 3D benötigt, um glücklich zu sein, wird hier wohl nicht zugreifen. Der riesige Rest der Spieler sollte aber unbedingt einen Versuch wagen und mal Probespielen. Es lohnt sich. Genre: Action-Rollenspiel [BK] |
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Spellforce Add-On Wir haben das gute Rollenspiel noch in bester Erinnerung. Spellforce hat eigentlich überall sehr gut abgeschnitten und beste Rezensionen eingefahren. Grund genug, ein Add-On zu fabrizieren und den Hype noch ein wenig auszunutzen. Mit „Breath of the Winter“ kehren wir nun an die bekannten Gestade zurück und sehen uns neuem Ungemach gegenüber. Genre: Rollenspiel [BK] |
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